Training zum Lama Scheren von Hand und Elektroschur
Wollverarbeitung, Fussnägel schneiden

 

Erlebnisbericht meines Werdegangs mit dem Scheren meiner Lama Herde über 3 Jahre:
Mein Weg ist das freistehende Scheren im Catch Pen- elektrisch oder von Hand - nach Camelidynamics.

 

 

 

Videos vom Lama - Scheren 2018 mit Hubert Wendt und Tierarzt Dr Schuster:

je nach Charakter vom Lama: mit voller Sedierung, mit leichter Sedierung , oder ganz wach (ohne Sedierung)

Nach 4 Jahren ausprobieren mit verschiedene Methoden des Scherens erscheint mit das in den Videos gezeigte Scheren als beste Lösung für Lamas und die behandelnden Menschen .

Alle 6 Lamas werden freistehend im Catch Pen geschoren - je nach dem Charakter vom Lama und seinen Fähigkeiten ruhig und entspannt zu stehen : entweder mit voller Sedierung, mit leichter Sedierung oder ganz wach (ohne Sedierung)

Unser Tierarzt Dr Schuster hat die Sedierung überwacht und das Lamas soweit nötig gestützt oder gehalten oder nur mit dem Arm begrenzt und in die Ruhe gebracht.

Mein Züchter und Scherer Hubert Wendt reist auch als Lama Scherer zu verschiedenen Lamas und Alpakas und hat alle meine 6 Tiere kompetent und freundlich komplett geschoren.

Bei Titus und Sirius habe ich selbst beim Scheren assisiert , sie wurden beide wach und freistehend im Pen geschoren und daher gibt es darüber keine Videos. t

 

 

 

 

 

 

 

Verschiedene Übungen zum Lama Scheren -Bericht über 4 Jahre :

innerhalb des folgenden Berichtes werden folgende Themen erörtert:

meine Desensibilisierungsübungen mit Klicker als Vorbereitung fürs Scheren

Handschur von Lamas im Catch Pen -zuerst meine eigene Methode und später doch besser nach Camelidynamics

Sedierung als optimale Methode für nervöse Tiere fürs elektrische Scheren und das Zehennägel schneiden.

Elektrische Schur freistehend im Catch Pen und das nötige Handling und Setup im Catch Pen dafür

Scheren im Behandlungsstand in der optimalen Ausstattung nach Camelidynamics- seine Chancen und Risiken

 

Elektrisches Scheren im Behandlungsstand und freistehend im Pen in 2015

Beim Scheren unserer Herde im 2. Jahr mit Hubert Wendt konnten die Jungtiere Titus und Sirirus bei ihrer ersten Schur im Leben beide komplett freistehend und nur lose am Führseil gehalten im Catch Pen komplett geschoren werden, das hat mich sehr gefreut.
Bei 2 weiteren Lamas diente der Behandlungsstand nur als Umrahmung und war hinten offen, so dass sie dazwischen mal kurz rausgehen konnten um sich zu entspannen...
2 Lamas wurden mit geschlossenen Schulterstangen im Stand geschoren, das finde ich einfach schrecklich und ich mag das Festgebunden sein von Lamas überhaupt nicht mitansehen und werde das zukünftig so auch nicht mehr akzeptieren. Das entspricht mir innerlich einfach gar nicht und ich finde auch dass es dem sehr lernwilligen und kooperationsbereiten Charakter der Lamas nicht gerecht wird.

Was ich aus dem Scheren mit dem Stand und ohne Stand gelernt habe ist: wenn nächstes Jahr wieder Schertermin ist möchte ich dass JEDER Wallach die Chance hat ZUERST im Catch Pen freistehend geschoren zu werden.- so das er und ich herausfinden wie lange das eben freistehend für ihn geht. Dann sieht man wie weit er in die Ruhe kommt und wenn er nach 5 Minuten noch zu unruhig bleibt dann kann man ich immer noch Stück für Stück und von Tag zu Tag etwas mehr mit der Handschur von der Wolle befreien.

Das freistehende Scheren im Catch Pen hat für mich einen sehr friedlichen und fast meditativen Character.

Marty schreibt das genau so auch in Ihrem Buch - dass man JEDEM Lama die Chance geben sollte zu lernen beim Scheren frei zu stehen.

 

Meine Handschur 2016 im Catch Pen mit Klicker Training und Desensibilisierungsübungen

Persönlich gehe ich jetzt den Weg von Nina Faust und Marty gewöhne mit Hilfe des Klicker Trainings und regelmässiger Desensibilisierungsübungen meine Lamas langsam an die Geräusche der Handschere und das Gefühl am Körper geschoren zu werden - dazu arbeite ich alleine mit einem Lama freistehend im Catch Pen- und ohne Halfter.

Die Jakoti Schurschere mit dem Lederetui eignet sich hervorragend für Lamas. Man kann sie kaufen bei www.schermesser-schleifen.de oder bei den www.sterntal-alpakas.de

Da Hubert Wendt am Schertag bei 4 Wallachen nur den Bauchfreischnitt vorgenommen hatte, habe ich noch genügend Wolle übrig an Beinen und am Nacken zum Üben.

Es ist hilfreich sich erstmal vorzustellen, dass man als Mensch selbst voller dicker Wolle ist und auf jemanden angewiesen ist der einen jedes Jahr schert. Dann kann man sich fragen: ja wie möchte ich denn behandelt werden beim Scheren ? Was brauche ich um mich sicher zu fühlen ? und wie fühle ich mich in der dicken Wolle ? ich fand heraus dass es z:b bei Hitze viel angehmer ist wenn der ganze Körper schoren ist und die Ventilation gleichmässig ist - als nur den populäre Bauch - Frei - Schnitt zu machen, wo die dicke stickige Wolle an Hals und Beinen stehen bleibt.

 

Mit Klickertraining übe ich folgenden Ablauf beim Scheren

Zuerst übe ich mit dem Lama dass er still stehen bleibt während ich um ihn herumlaufen kann.

Das ruhig stehen bleiben verbinde ich mit einem Handzeichen und dem Wort: STEH oder STAND

Das Handscheren zerlege ich in einzelne kleine Schritte, die das Lama entspannt annehmen kann.

Es stellt sich heraus dass jedes Lama ganz individuelle Vorlieben und Ängste beim Scheren hat und ich habe den Ablauf des Scherens bei jedem Tier an seinen Character angepasst.

Da man beim Scheren keine Hand für den Klicker frei hat klicke ich ersatzweise mit einem Zungenschnalzen ( das kennen meine Lamas schon gut )

Zuerst mache ich mit der Schere neben dem Körper des Lamas klappernde Schnittgeräusche in der Luft, und belohne mit Klicker und Karottenstückle.

Dann berühre ich die Wolle leicht an der Stelle am Körper wo ich später schneiden möchte und belohne mit Klicker und Karottenstückle.

Danach mache ich einen kleinen ersten Schnitt in die Wolle und belohne mit Klicker (Zungenschnalzen) und Karottenstückle.

Wenn das Lama das verstanden hat und damit entspannt ist so kann man- je nach Tier früher oder später -einen Zwischenschritt weglassen und so berühre ich die Wolle und mache gleich danach 2-3 Schnitte, und belohne dann erst mit Klick und Karottenstückle.

Ich übe nur solange wie das Lama entspannt und ruhig stehen bleibt, wenn es Signale von Nervosität zeigt oder weiterlaufen will, so gehe ich auf Abstand, zeige ihm den Fluchtweg , mache eine lange Atempause und gehe erst wenn das Lama wieder ruhig steht erneut auf ihn zu.

Camillo hat den Ablauf schnell verstanden und akzeptiert und er ist komplett ruhig stehen geblieben so dass ich seine 4 Oberschenkel handscheren konnte.
Cabu war viel scheuer, ich machte viele kleine Zwischenschritte und ich durfte beim ersten Mal nur ganz wenig abschneiden und er wollte nach einem Oberschenkel aus dem Catch Pen raus, er braucht also mehrere kurze Schertermine.

Zur Ablenkung habe ich eine Spiegel als bruchfestem Acryl Glas in den Catch Pen gehängt. Lamas sehen sich sehr gern im Spiegel an und sie fühlen sich dann nicht mehr so allein.
Camelidynamics arbeitet gerne mit der Spiegel Therapie.

Cabu mochte sein Spiegelbild gleich gern, es hat ihm geholfen sich die Spitzen seiner Wollpracht kürzen zu lassen.

Soriso hatte Angst vor dem Spiegel .. und Camillo hat den Spiegel angespuckt... jedes Lama ist einfach einzigartig.

Soriso ist beim Scheren sehr gutwillig und er arbeitet exakt mit, während ich ihm das ruhig stehen lerne und er lies sich dann ganz entspannt die 4 Beine scheren, viel Wolle war bei ihm nicht übrig.. . der Rest folgt nächstes Frühjahr.

Intuitiver und liebevoller Zugang zum freistehenden Handscheren von DANA: Dana hat mir beim Scheren eine ganz besondere Erfahrung geschenkt. Dana ist innerhalb des Catch Pen sehr nervös wenn es ums Scheren geht. So hatte ich die Intuition Dana einfach im offenen Paddock Vor dem Stall oder VOR dem Catchpen Areal für das Scheren zu trainieren. Es war mit Dana gemeinsam ein zweites Lama, das er gerne mag, in dem ca 20 qm grossen nur mit einer Torrolle abgegrenzten Paddock Bereich auf der Weide. Für mich war es wie ein Wunder, denn Dana war von Anfang an soo entspannt neben mir , mit Klicker und Karotten liess er sich bereitwillig die Wolle berühren und akzeptierte das Geräusch der Schere in der Luft neben ihm sehr gut. Also konnte mit dem Scheren bald beginnen. Dana blieb beim Scheren ganz ruhig stehen, nicht mal Karotten wollte er noch viele haben - Dana akzeptiert die Schur mitten auf der Weide entspannt, konzentriert und sehr würdevoll .
Bei ihm war vom Barrel Cut bei Scherer Hubert noch viel dicke Wolle an Oberkörper und am Hals übrig geblieben, Dana hat unter dem Pelz im Sommer sicher gelitten und er wirkte jetzt sehr dankbar dass ich ihn von den dicken Wollresten befreite. Also durfte ich diesmal einen echte Lama-Schur machen incl dem Hals und bekam 2 Tüten Wolle davon. Nur an den Hinterbeinen ist er noch empfindlich - dafür übten wir in einem dritten Termin weiter.. Das Scheren die Hinterbeine von Dana ist auf dem Video zu sehen. Da wo der weisse Dana auf den 2 Photos steht dort wurde er auch von mir geschoren...


Fazit: Das Scheren selbst ist ganz einfach, friedlich und schön und die intime Begegnung zweier Wesen verschiedenen Gattung bereitet mir grosse Freude. Wenn ich mich in das Lama liebevoll einfühle und ihm und gebe was er braucht um sich sicher und wohlzufühlen so arbeitet das Lama bei der Schur bereitwillig mit und bleibt ganz frei und ganz ruhig im Paddock oder im Pen bei mir stehen- und das OHNE Halfter, ohne Führseil und ohne Anbinden ( und schon gar nicht mit so quälenden aber leider noch praktizierten Methoden wie die Tiere festzuhalten, sie zu fixieren, ihnen einen Sack über die Atemwege zu ziehen oder sie schmerzhaft an den Ohren festzuhalten ) - sondern ich arbeite nur mit Vertrauen und gegenseitigem Respekt... Wenn das Lama einmal ruhig und vertrauensvoll stehen bleibt werde ich mit der Scher-Technik auch sicherer und finde den richtigen Weg um die Kurven herum effektiv zu schneiden.

Wenn ich eine Hand Scher-Sitzung mit einem Lama gemacht habe so habe ich den Eindruck dass das geschorene Lama von diesem neuen friedlichen Scherstil wirklich beeindruckt ist und er kommt danach häufiger entspannt und interessiert auf mich zu.

Das entspannte Scheren per Hand macht mir selbst grosse Freude und ich habe vor nächstes Frühjahr alle 6 Lamas selbst freistehend in dem Stil von Hand zu scheren.

Ach wenn die am Tier verbleibende zottelige Rest- Wolle nicht so hübsch aussieht wie bei glatt mit der Maschiene geschorenen Tieren , so schafft die Handschur eine sehr vertrauensvolle Verbindung zum Lama die ich wertvoller und erfüllender finde als die perfekte Optik .

Ich DANKE meinen Lamas für diese schöne Erfahrung und Nina und Marty für ihre wertvolle Hilfe über passende Antworten im Camelidynamics Forum.

hier Photos von meinen ersten Hand-Schererfolgen und vom Spiegelbild....

 

 

 

 

 

 

Mein Handschur Ergebnis 2017 von 6 Lamas freistehend im Catch Pen

 

Seit 7 Tagen erforsche ich die sechs verschiedenen Tore auf dem Weg für meine 6 Lamas beim Hand Scheren freistehend ruhig und glücklich zu sein.

Die Vorstellung über mein Vorhaben bei meinen 6 Lamas so viel Flies von Hand scheren zu wollen hat mich zuvor in Stress und Druck gebracht, aber nachdem ich mit der Handschere begonnen habe wendete sich mein Gefühl schnell in Freude und ich geniesse die feine Verbindung mit meinen Lamas nd ihn so nahe kommen zu dürfen und einmal im Jahr zusammen etwas Besonderes zu erleben und ich bin dankbar ihre weiche und schöne Wolle als Geschenk zu erhalten - besonders duftig und leicht ist das Flies der 2 schwarzen Wooly Lamas.
Das Scheren erweckt in mir ein Gefühl als ob wir zusammen zu einer großen Familie gehören.

Ich nehme, bevor ich beginne, die fragende Grundhaltung ein, die ich von Linda Tellington Jones gelernt habe, ich frage das Lama also innerlich ob wir das jetzt zusammen jetzt machen wollen und bin mit meinem Herzen in Verbindung mit dem Lama - Linda nennt das in Heart Koherence .

Das Handscheren braucht für mich als Neuling viele Arbeitsstunden und eine hohe Konzentration, - wie ich die Schere effektiv und sicher um alle Winkel und Rundungen des Lamas Körper herum führe - gibt es soo viele verschiedene Körperteile, und auch wenn alles fertig scheint, findet man immer noch ein Fitzelchen Wolle irgendwo hängen.. Abends bekomme ich dann neue Ideen, wie ich es am nächsten Tag besser machen kann.

Nach 7 Tagen a ca 2 Std Zeit für Set Up aufbauen, Gras schneiden, Desensibilisieren und Scheren hatte ich etwa die Hälfte der Scherarbeit gemacht , 3 Lamas sind ganz geschoren, 1 Lama erst den Bauch frei und 2 noch ungeschoren.

Ich beginne mit jedem Lama mit einer Desensibilisierung mit Klicker und Karotten: zuerst machen wir das was Lama bereits gut kennen- die Übung - ruhig stehen- und ich laufe um das Lama herum. Dann das Geräusch der Schere und dann die Berührung der Wolle und Fühlen der Körperform, und dann ZUSAMMEN Schere und Berührung der Wolle und danach das erste kleine Stückchen Fleece scheren

Zum freistehenden Scheren selber ist es angenehm wenn das Lama beschäftigt und abgelenkt ist und ruhig steht, also habe ich ihnen einen Futtereimer voll frisch geschnittenem Gras mit Spitzwegerich und Löwenzahn aus dem Garten geholt. ( nur mit meiner Grasschere mit klaren Schnittkanten)

Seitdem es Gras gib , lieben die Lamas das Scheren und kommen alle angelaufen sobald ich mit dem grünen Futtereimer in das Catch Pen- und Arbeits- Areal komme.

Dana, Sirius und Camillo sind entspannt mit meinen Berührungen und so wild auf das Gras, dass sie meine Scherarbeit ganz vergessen, solange Gras da ist, also habe eine entspannte und sichere Zeit für das Scheren, sobald das Gras aufgegessen ist werden sie leider unruhiger- man sieht das auf den drei Videos.

Toll wäre es wenn ich sie länger so ruhig da stehen hätte aber ich möchte ihnen nicht zuviel frisches Gras auf einmal geben damit sie sich nicht überfressen und die Verdauung gut bleibt. Camillo hat danach einfach aus dem Heusack weitergefressen das ist natürlich ideal.

Der gute Nebeneffekt der vielen kurzen Scherzeiten für jedes Lama ist dass ich in den Abendstunden darüber nachdenke, wie ich es am nächsten Tag besser machen kann - wie kann ich die Schere besser führen, wie kann ich das Fleece ruhiger und T Touch- artiger berühren. Und auch der Lama denkt darüber nach wie es war und fühlt die schöne kühle Brise auf der Haut- ahh, und am nächsten Tag sind Lama wie ich motivierter weiterzugehen- auch zu den sensibleren Körperteilen.

Für jedes Lama ist es ein bisschen anders, wie weit ich das Gras benutzen darf .

Titus will seinen Eimer mit Gras in Ruhe fressen und er wird nervös wenn ich ihn mit Scheren dabei störe. Also habe ich gelernt, Titus in Frieden essen zu lassen, aber vorher oder nachher - setzt Titus sich einfach im Pen oder im Paddockbereich hin und seine Augen sagen mir : ok ich bin bereit , du kannst jetzt kommen und mich scheren. Titus sitzt für eine halbe Stunde dann ganz ruhig da und ich darf ihn in Ruhe scheren. Ich fühle mich berührt davon, wie Titus mir erlaubt, mit ihm zu sein.
Auch sein Altersgenosse und Freund Sirius setzt sich fürs Scheren bereitwillig im Catch Pen hin und lässt mich dadurch sicher arbeiten. Beide habe ich als junge Lamas mit 1,5 Jahren zu uns genommen und selbst erzogen-das Schöne daran ist dass sie mir jetzt so viel Vertrauen schenken.

Cabu und Soriso fressen das Gras auch gerne aber sie sind sehr schnell nervös wenn ich sie scheren will, also scherte ich sie zuerst mit Klickertraining und Karotten jeweils in sehr kleinen Teilabschnitten. Das ist auf Dauer zu Zeitaufwendig und auch zu viel Stress für die beiden auch so dass ich sie nach dem Rat von Marty evtl vom Tierarzt for dem weiterscheren sedieren lassen werde.

Das Scheren von Hand hat mit viel Freude für mich begonnen und wurde dann insgesamt viel mehr Arbeit und Energieeinsatz und Zeitaufwand als ich das anfangs angenommen habe. Daher habe ich mir dazwischen auch mal eine eletrische Schermaschine mit Profischerer hergewünscht der die Arbeit einfach für mich erledigt und vermute ehr dass ich für 2018 einen gemischten Weg wählen werden. .

Noch sind nicht alle 6 Lamas fertig geschoren , es fehlt teilweise noch der Unterbauch oder der Hals und die Wolle habe ich oft zu lang stehen gelassen. die nötige Arbeie esscheint mir endlos. Marty sagt mir die verbleibende Wolle sollte immer unter max 2.5 cm länge bleiben, sonst hilft es nichts für die Kühlung. Da werde ich noch einiges nacharbeiten müssen .

Auf meinen Scher- Videos mache ich noch einiges falsch und Marty korrigierte mich dass ich vor dem Schneiden NICHT am Flies nachoben ziehen sollte sondern das Flies leicht nach unten zum Köper hin drücken sollte damit die Faser entlastet wird und danach mit der Schere näher am Körper entlang in längeren Stücken zu arbeiten. Auch ist es wichtig das geschnittene Flies mit beiden Händen sanft zu halten und gegen meine eigenen Hände vom Körper zu lösen ohne dass es das Lama zipft.

Marty empfiehlt auch den Lamas in Catch Pen während des Scherens den Fluchtweg zu zeigen und während sie sich bewegen weiterzuscheren, wie sagt so beruhigen sich die Lamas am schnellsten .

Meine Methode das Laams zuerst komplett in die Ruhe zu bringen und aufzuhören mit Scheren sobald sich ein Lama bewegt ist zwar sicher , dauert aber ewig lange und ich lerne den Lamas damit eine falsche positve Verstärkung- nämlich dass sie mich zum Aufhören zwingen können indem sie mir z:b- mit dem Kopf hoch nehmen- drohen.

Also habe ich enttäuscht beschlossen doch noch den Scherer zum Nacharbeiten mit Elektoschur zu holen.

 

 

2. Mal Hand-Scheren 2017 jetzt nach der neuen Camelidynamics Methode

 

 

Da es im Juni aber sehr heiss wurde und der nächste freie Elektro- Schertermin bei Hubert sehr spät erst Ende Juni anstand habe ich kurzerhand nochmals mit dem Handscheren nach der neuen Camelidynamics Methode begonnen. Ich habe also nahe bei der Haut geschoren und dabei das Fliess zur Haut hin angedrückt zum Entlasten der Faser und ich habe Schere tief nahe am Körper gelassen und in Bahnen geschoren. Beim Abziehn der Wolle vom Körper habe ich beide Hände benutzt und gegen meine eigene Hand die Wolle gelöst.

Fazit: das geht so VIEL einfacher und das Lama akzeptiert es besser und das Ergebnis wird ebenmässig und schöner. Ich bin serh froh dass ich die Handschur nochmals nach Marties Vorschlag neu und anders ausprobiert habe.

Ich habe nur die beiden schwarzen Woolies Titus und Sirius nochmals geschoren, da sie besonders unter der Hitze im zu langen Flies leiden und es die ruhigesten und interessiertesten Tiere bei mir sind .

Mit dem zweiten Handscheren nahe an der Haut habe ich pro Lama insgeamt ca 1,5 Std gebraucht, verteilt auf 2-3 Portionen, Titus und Sirius sind beide beim Scheren ganz ruhig im Schatten im Stall oder Paddock innnerhalb ihrer Herde gesessen und sassen dort ruhig die ganze Zeit auch ohne jedes extra Futter .

Bei Sirius geht auch mal für eine zeitlang stehend zu Scheren für den Bauch, beim Sitzenden geschoren werden hat Sirius gestern ganz ruhig weiter wiedergekäut.... sein Vertrauen ist soo schön

Titus blieb für 1 Std am Stück sitzen, er ist phänomenal geduldig und vertrauensvoll, es war ihm auch echt zu heiss.. stehend ist er zu unruhig, da traue ich mich an Unter- Bauch und Beine nicht dran.

Die beiden Lamas sind mir eine grosse Freude zum Erlernen der Handschur und auch sonst im Leben.

Marty schreibt mir dazu im Forum: I am so glad you tried again. We have a saying in the United States the devil is in the details this small thing pushing the wool towards the body instead of pulling it slightly or lifting is SO important. By doing this you do two things 1. you avoid pulling on the fiber which is part of what annoys or makes the animal feel uncomfortable and you also make a place for the shears to slide in and that means that pushing the shears into the wool also doesn't pull on the fiber or cause any other uncomfortable sensations. In addition to the benefits of dealing with the heat shearing closer to the skin is also easier for the animal to accept it doesn't pull as much on the fleece as you shear. VERY well done! nice job. The photos clearly show that you are doing a much better job of getting the wool off.

You are right the neck is different as are the legs. The neck and legs are the main reasons that I don't advocate hand shearing for alpacas. Most llamas don't have the amount or density of wool on the neck and legs making hand shearing the body a reasonable approach. With wooly llamas my approach is to sedate the animal every other year or so do completely shear the legs with hand shears. When it comes to the neck I suggest trying some shorter blunt fiskars scissors to do the parts of the neck that meet the body and up by the head. You might be able to use the regular hand shears to do the mid section of the neck and to shear from the base upward rather than in a circle. OR you could try using the small scissors on the neck going around in a spiral. How I do the neck and legs depends on the animal and his or her behavior. Most llamas are not as sensitive in the neck area and I have had success on wooly necks using a couple of different kinds of tools. For animals that are not completely desensitized on the legs I prefer to sedate them.

Marty McGee Bennett, Camelidynamics Founder

 

3. Mal Scheren 2017 mit Elektorschur im Catch Pen
bei den nervösen 3 Lamas mit Sedierung, bei den ruhigen 3 Lamas normal stehend im Pen


 

Am 27. Juni war es dann soweit , mein Züchter und Scherer Hubert Wendt kam zu uns um alle Lamas nun endlich noch mit Elektroschur von der übrigen Wolle zu befreien.

Zugleich kam der Tierarzt um Cabu und weitere nötige Lamas zuvor zu sedieren, damit sie bei der Elektroschur ruhig stehen bleiben.

Das Sedieren nur fürs entspannte Scheren haben wir alle drei- Tierarzt, Scherer und ich - zum ersten Mal erlebt, wir waren alle begeistert davon, der Effekt war so ideal und erleichternd dass ich das 2018 sicher wieder so machen werden. Ca 10 Minuten nach der Sedations- Spritze wird das Lama etwas müde und guckt ganz lieb, dann hat der Tierarzt darauf geachtet und das Lama entsprechend gehalten , so dass es aufrecht stehen bleibt und sich nicht hinsetzt, den das Sitzen ist fürs Scheren unpraktisch.. nach der Schur lief das Lamas selbstständig aus dem Catch Pen hinaus und setzte sich im Stall hin, nach ca 30 min ist der Effekt der Sedierung vorbei und das Lama ist entspannt und gut drauf.

Der Vorteil ist dass meine drei in den früheren Jahren beim Scheren sehr nervösen Lamas Cabu , Soriso und Dana nach dem Sedieren ganz ruhig im Catch Pen dastanden und vollständig mit Hals und Beinen geschorern werden konnten und auch nach der Schur gleich wieder gut drauf waren. Phänomenal.

Titus, Sirius und Camillo sind vom Charakter her vertrauensvolle und ruhige Lamas und sie konnten alle drei ( ohne Sedierung ) im Catch Pen freistehend geschoren werden. Am Anfang der Schur bewegten sie sich etwas im Pen herum, später blieben sie dann ruhig stehen. Bei Titus, Sirius wurde der Kopf dabei mit dem Bracelet Balancegriff ruhig in der Mitte über dem Körper gehalten. Camillo mag es nicht am Kopf angefasst zu werden, er blieb lieber von allein ruhig stehen.

Damit das Elektrokabel bei Bewegung des Lamas im Cath Pen nicht am Boden liegt und stört haben wir in hoch oben der Mitte über dem Pen einen Ausleger mit Schlaufe angebracht wo das Kabel zuerst durchgeführt wird.

Der Behandlungstand war für Notfälle ebenfalls aufgebaut worden und ich war sehr erleichtert dass der Stand überflüssig war und nicht benutzt wurde.

Wichtig war auch die passende Aufteilung der 6 Tiere in geschütze Warte- und Arbeits-Bereiche, Cabu und Soriso waren im Catch Pen beim Stall, Dana in der Weidehütte , Titus und Sirus im oberen Catch Pen und Camillo war dazwischen unterwegs.

Alle 6 Lamas haben eine komplette Elektroschur am ganzen Körper incl Hals und Beine und Bauch erhalten und sehen erstmals nach einem Schertag top und superschön aus und sind für die warme Jahreszeit jetzt bereit.

Nur Soriso hat die Zehennägel leicht gekürzt bekommen, Mein Scherer sagte mir dass unsere Zehennägel alle in Ordnung sind, das läge daran dass ich im Gehege auf den Haupt- Gehwegen, der Treppe und dem Paddock viele Steinplatten verlegt habe an denen sich die Zehen-Nägel abwetzen.

Also bin ich nach meinen 2 Monate langen Hand- Scher- vorübungen jetzt mit der Ergebnis der Elektorschur sehr zufrieden und die Lamas grasen entspannt in der Sonne.

 

Marty McGee Bennett vertritt eine Sedierung als die optimale Methode für die Vorbereitung nervöser Tiere fürs Scheren oder Zehennägel schneiden.

Das Sedieren ist für Marty auch preiswerter, da es Zeit spart und kaum mehr Verletzungs Risiko beim Scheren da ist und man den Behandlungsstand nicht braucht.

Das Festhalten eines Lamas in einem Behandlungstand ist gefährlich, denn wenn die Tiere darin kämpfen und sich wehren besteht hohe Verletzungsgefahr und die Vertrauensbeziehung des Lamas zum Menschen nimmt in jedem Fall Schaden.

Marty hat auch erfahren dass Lamas, die beim Scheren nervös und sediert wurden , in jedem folgenden Jahr eine schwächere Dosis der Sedierung benötigten und später ganz ohne Seiduerng freistehend geschoren werdn ekönnen. Marty geht also davon aus dass auch im Zustand der Sedation ein bewusstes Lernen beim Lama stattfindet und dass das Lama über die Jahre merkt dass -das Geschoren werden - für es ganz einfach und entspannt möglich ist.

Marty schreibt mir dazu im Forum: Your llamas look fabulous and I am so glad that after many lessons learned you have new skills new understanding and cooler llamas. I have always been an advocate of sedation when needed it is really less expensive when you consider the time savings, less risk and less damage to the relationship. I also have many reports of people sedating their animals over time with a smaller dose and then finally no sedation which makes me think that there is learning happening even with sedation and the animal realizes somehow that the task whether it is shearing or toenails is no big deal. The big deal comes when we restrain and fight with the animals and then it is the fighting not the shearing or toenail trimming that is the problem. I hope you got toes trimmed and any other treatment that was needed while the animals were sedated. Good job! AND thanks for sharing with us all the successful outcome.

Marty McGee Bennett ,Camelidynamics Founder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

diese 2 Videos sind vom meinem Scherkurs April 2015 bei Hubert Wendt von den Sonnenhof Lamas aufgenommen.

Die Variante eine Lama im Behandlungsstand angebunden zu scheren fühlte sich für mich durchgängig sehr schlecht an und wie ein großer Kompromiss. Aber die Lamas von hubert standen -meist- ruhig und entspannt im Stand - weil Hubert Wendt das Kennenlernen des Behandlungsstandes mit seinen Lamas zuvor langsam geübt hat.

Sein Behandlungsstand war damals noch nicht optimal - da eine rückwärtige Begrenzung noch fehlte, inzwischen ist die Rückstange montiert.

Diese wichtige Erfahrung hat Marty Mc Gee Bennet eingebracht: Wenn man ein Lama im Behandlungsstand von hinten mit einer versetzbaren Rückstange begrenzt -so kann man das Anbinden des Kopfes vermeiden und das Lama am Führseil frei von einem Helfer halten lassen. Dadurch wird der Zwangstand zu einer bloßen Einrahmung und das ist für die kopfscheuen Lamas viel leichter zu akzeptieren.

Hubert Wendt ist ein sehr empfehlenswerter und erfahrener Lamascherer, er hat meine Lama- Jungs 2015 und 2016 zuhause formschön und versiert von der Wolle befreit, allerdings zum grossen Teil mit Hilfe des Zwangstandes. Am liebsten hätte ich meine Lamas natürlich frei stehend geschoren - so wie es auf den Videos von Nina Faust geschieht, nur leider waren meine Tiere dafür im 1.Jahr noch zu unruhig und ich selbst zu unerfahren ... wir übten also weiter..

 

 

 

 

 

Dieser Behandlungsstand / Pflegestand/ Scherstand ist nach Camelidynamics eine Option

 

 

Der Pflegestand aus verzinktem Stahlrohr wurde von mir 2016 neu gekauft und nur 1 mal zur Probe benutzt, er ist sehr stabil, massiv, tragfähig und perfekt auf das sichere Arbeiten mit Lamas zugeschnitten.

Mit 4 Schrauben kann der Stand einfach in drei flache Einzelteile zerlegt werden und so leicht transportiert werden.
Die 2 querliegenden Bodenverbindungsplatten sind getrennt abschraubbar.

Der Stand hat als Boden ein Riffelbodenblech ( wie in Viehanhängern) mit einer Holzplatte darunter aufgeschraubt. Über den Boden ist eine ruschfeste Gummimatte gelegt.

Der Behandlungssstand entspricht den Vorgaben von Marty Mg Gee Bennett nach Camelidynamics und kann als reine Einrahmung verwendet werden. Der Stand hat 2 rückwärtige Begrenzungstangen- sie sind variabel positionierbar je nach Grösse des Lamas und Einsatzbereich, die 2 Schulterstagen haben je 4 Löcher zum Verstellen und zum Fixieren kann man sie mit einem Band sichern, oder besser- das Lama wird einfach lose am Führseil gehalten und balanciert während es den Kopf durch die Stangen stecken kann und etwas Leckeres während der Behandlung fressen darf.

Wichtig ist dass das Lama, wenn es sich bewegen will , ZUERST Hinten an der rückwärtigen variablen Begrenzungsstange anschlägt es bevor es nach vorne Zug am Führseil spürt, denn der Kontakt hinten löst weniger Panik aus als das Festgehalten werden am Kopf, und ist somit sicherer für Mensch und Tier.

Den Behandlungssstand sollten Lamas immer zuerst als Teil des Führ-Parcours und im Klicker training in Ruhe und ohne Behandlung mit einer Futtergabe im Stand kennenlernen können, so ist er schon vertraut wenn es zum Scheren oder einer Behandlung vom Tierarzt kommt.

Der Behandlungssstand wurde als Prototyp für mich extra gebaut von Hubert Wendt www.sonnenhof-lamas.de .

Da ich mit Hilfe des Klicker- Trainings weitergeübt habe und nun alle unsere 6 Lamas ohne Pflegestand scheren kann - freistehend im Catch Pen - benötige ich den Pflegestand nicht mehr.

Persönlich möchte ich keinen Behandlungsstand mehr für meine Herde verwenden, denn man kann den Lamas alles was nötig ist für Tierarzt Behandlungen und für das Scheren mit etwas Zeit, Liebe und Training lernen freiwillig zu akzeptieren.

Das Eingesperrt werden halte ich für die Fluchttiere Lamas für unnötigen Stress, der Stand dient dafür dass der Scherer schneller und ohne Kontakt zum Tier und dessen Balance arbeiten kann. Aber fur für Menschen die wenig Zeit mit Ihren Tieren verbringen wollen oder können , oder eine sehr grosse Herde haben, ist solch ein stabiler Stand eine sichere Alternative für Pflegemassnahmen.

Falls dringend notwendig würde ich einen Behandlungsstand NUR als Einrahmung benutzen - also nur mit rückwärtiger Begrenzung und ohne Schulterstangen und ohne jede Fixierung vom Hals oder Kopf im Stand.

Den Behandlungssstand sollten Lamas immer zuerst als Teil des Führ-Parcours und im Klicker training in Ruhe und ohne Behandlung kennenlernen können, so ist er schon vertraut wenn es zum Scheren kommt.

Mary Mc Gee Bennet schlägt vor bei sehr unruhigen Lamas lieber den Tierarzt beizuziehen für eine leichte Sedierung für die freistehende Schur als dafür einen Behandlungsstand zu nehmen.

 

 

Videos von Nina Faust zum freien achtsamen Handling für Scheren

 

Am einfachsten ist es für das Lama das Scheren und andere Behandlungen zu akzeptieren wenn es im Catch Pen frei stehen kann und ein Helfer das Lama am Führseil zum Balancieren hält.

Bei Alpakas kann der Tierarzt in Ruhe arbeiten während ein Helfer mit dem Camelidynamics Bracelet Balance Griff den Kopf des Alpakas balanciert um den Kopf im Gleichgewicht mittig über dem Köper zu halten. Der Bracelet Balance Griff ist ein sehr elegantes Werkzeug, ist aber leider für die wesentlich grösseren Lamas nicht geeigent. Bei Lamas ist der Kopf viel höher im Verhältnis zum Menschen und der Kopf ist auch grösser als bei Alpaks und eine menschliche Hand kann mit Bracelet nicht viel an Gleichgewicht für ein unmotiviertes und widerwilliges Lama geben.

Mit Hilfe des Klicker Trainings und regelmässiger Desensibilisierungsübungen kann man Schritt für Schritt seine Lamas langsam an die Geräusche der Handschere oder der Schermaschine gewöhnen und an das seltsame Gefühl am Körper geschoren zu werden - und das alles freistehend im Catch Pen.
Während des Scherens sollte den Lamas ein Sack mit Heu zum Zeitvertreib angeboten werden oder ein Helfer gibt den Lamas kleine Karottenstückle oder etwas Lamamüsli zum Dank für die gute Mitwirkung,.

 

 

 

 

 

 

 

Videos von Nina Faust und Marty zum Fussnägel schneiden

 

 

 

 

 

 

Verarbeitung der eigenen Rohfaser des Kunden von Lama und Alpakaflies zu Wollgarnen und Betten bieten an:

www.alpakas-lamas.org/fasern.php Gute Zusammenstellung aller Faser Verarbeitungsmögilichkeiten

 

www.naturfasermuehle.de NAFABO verarbeitet kleine Posten (ab 500g Rohwolle bis ca. 20kg) von verschiedensten Fasern unterschiedlichster Herkunft völlig individuell auf Kundenwunsch.
Man kann erhalten Strickwolle oder nur gekämmte Faser zum Handspinnen, Filzen oder Basteln aus Alpakaflies, Lamaflies, vom Hund, von Schaf..uvm

www.sauerlandwolle.de Dickel Wollspinnerei / Somplaer Straße 18 / 59969 Hallenberg

www.wollmuehle.com Wollspinnerei für Fasern vom Alpaka, Lama, Kamel, Ziege, Hund und Angora- Kaninchen

www.sunna-alpakas.de/sunna-produkte/ Betten Herstellung und anderes aus Alpakafaser

www.rieger-betten.de Betten Herstellung aus Alpaka- und Lamafaser : Rieger Betten und Naturwaren GmbH & Co KG, Rotdornweg 1, 02827 Görlitz

www.erzstef.de Betten Herstellung aus Alpaka- und Lamafaser, info@erzstef.de

larisavon.blogspot.de Seifen aus dem Keratin des Alpakahaars hergestellt von Sabine Richter